Montag, 12. November 2012

Westbahn oder ÖBB? Round 2

Zwischenstand nach der Preis- und Flexibilitätsanalyse 2:0 für die Westbahn. Jetzt bin ich mit beiden gefahren. Der Vergleich für Komfort, Gepäck und  Internet ist aber etwas anders verlaufen als geplant. Fangen wir mit der Westbahn an. Die Westbahn hat in Wien auch einen Aufenthalt, so dass der Zug für einige Zeit im Bahnhof steht. Einsteigen ist natürlich schon möglich und so sind als ich den Zug erreiche bereits viele Plätze belegt, aber zum Glück hin und wieder freie. Der Sitz ist in Ordnung und die Beinfreiheit auch. Der klappbare Tisch ist groß genug und bietet Platz für ein Tablet oder auch ein Netbook. Einzig etwas klein ist die Überkopfablage, selbst aus Fliegersicht handgepäckkonforme Stücke passen unter keinen Umständen hinein. Es ist maximal Platz für eine dicke Jacke oder eine kleine Tasche. Die Doppelstöckigkeit des Zuges ermöglicht wohl keine größeren Fächer. Das Gepäck muss eben unter den Sitz. Für größere Stücke gibt es noch extra Gepäckregale inklusive Absperrfunktion. Wlan ist an jedem Platz verfügbar und die Geschwindigkeit reicht zum Surfen vollkommen aus. Die Snackbar, in jedem Wagen befindet sich eine, habe ich nicht getestet. Für den bezahlten Preis ein absolut zufriedenstellendes Produkt. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Rückfahrt fand mit der ÖBB statt, aber nicht in der zweiten, sondern in der ersten  Klasse. Ich hatte doch noch Upgrade voucher Zuhause gefunden. Mein SparSchiene Ticket für 14 € wurde so zu einem Ticket 1. Klasse. Eigentlich fand die Fahrt auch gar nicht mit der ÖBB statt, sondern mit der DB, der Deutschen Bahn, denn mein Zug war ein ICE. Die Sitze sind nur 1-2 angeordnet und bieten richtig viel Platz. Sie lassen sich weit zurück stellen und auch für das Gepäck findet sich ausreichend Platz. Trotz Großraumwagen ist es sehr still. Es waren auch nur eine Handvoll Leute in der 1. Klasse. Wlan war leider keines verfügbar. Im Railjet ist es wohl mittlerweile häufiger. Die Fahrt hat mir sehr gut gefallen, doch leider verhindert das einen vernünftigen Vergleich.

Für das durchgängige Wlan der Westbahn kann ich noch einen Punkt an die Westbahn vergeben. Bis jetzt steht es damit 3:0 gegen die ÖBB. Ich denke nicht, dass das 2. Klasse Produkt der ÖBB diesen Rückstand aufholen kann. Es wären noch die Punkte Komfort, Gepäck und Verpflegung offen. Die 1. Klasse könnte wohl noch einiges an Boden gutmachen, aber preislich sind wir da ohne Voucher schon in einer ganz anderen Gegend. Maximal ist rechnerisch nur noch ein Unentschieden drin. Für eine wirkliche Bewertung muss ich wohl auf die nächste Bahnfahrt warten und kann nur hoffen, dass ich dann auch mit einem ÖBB Zug, am besten einem Railjet fahre.



Grüße

Dienstag, 6. November 2012

Westbahn oder ÖBB?

Letztes Wochenende stand ich mal wieder vor der Wahl Westbahn oder doch die ÖBB. Wichtig für mich sind in erster Linie nicht nur der Preis, sondern auch der Komfort und die Flexibilität.
Betrachtet man den aktuellen Preiskampf zwischen beiden Anbietern so fällt eines auf.

Die günstigen 9 Euro Tickets der ÖBB werden von der Westbahn nicht geschlagen. Akttuell gibt es -20% mit Miles&More. So erhält man Wien bis Wels  für 14,80 statt 18,50 €. Buchbar für jedermann auch ohne Bahncard, Vorteilscard oder sonstigem. Volle Flexibilität, keine Zugbindung und das Ticket ist an kein Datum gebunden. Die Punkte Flexibilität und Preis gehen somit auf jeden Fall an die Westbahn, denn das Aktionsticket ist trotzdem voll flexibel, wenn auch etwas teurer. Zusätzlich sind 9 Euro Tickets an eine Verfügbarkeit gekoppelt, nicht so alle bisherigen Aktionen der Westbahn.
Kurz Blick auf die Normalpreise. Für die Strecke Salzburg-Wien bezahlt man bei der ÖBB 49,90 € und bei der Westbahn 25,00 €. Der Preis mit ÖBB Vorteilscard beträgt genau 25,00 €. Eine ÖBB Vorteilscard kostet für unter 26 Jährige nur 19,90, aber für Erwachsene darüber bereits 99,90.  Somit gewinnt bei normalen Tickets auch die Westbahn. Die Westbahn fährt aber leider nur auf der Weststrecke...
So is jetzt steht es 2:0 für die Westbahn. Der Komfort wird dann nächste Woche getestet. Ich habe je eine Fahrt mit den beiden Anbietern.

Grüße

Sonntag, 4. November 2012

An Unexpected Briefing

Sehr schönes Safety Video. Auch dieses Mal wieder von Air NewZealand.



Grüße

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Neuer Businessclasssitz von Austrian ist da

Es ist soweit! OS präsentiert die neue Business Class. Auf den ersten Blick sieht die neue C sehr gut aus, aber jetzt im Detail:
Anordnung der Sitze der neuen Austrian Business Class in der 767 und 777
Cabin Layout neue Business Class in der 767 und 777
Der Spot ist nicht 100% mein Geschmack. Die Grundidee dahinter mit "Wir komponieren ihre Reise" finde ich allerdings ganz nett. Im Video ist nur ein Mockup zu sehen, da meines Wissens der Umbau der ersten Maschine noch nicht fertig ist. Das Layout in den Maschinen ist rechts zu sehen. In beiden Typen wird es doch einige Einzelplätze geben, was ja von Alleinreisenden besonders geschätzt wird.
Als erstes schauen wir uns den Sitz an.
Der Sitz ist dem der Swiss und dem von Brussels Airlines sehr ähnlich. Komplett flach und eben, also absolut zeitgemäß. In der Animation erscheint der Sitz ein paar Grad Neigung zu haben, doch muss man auch bedenken, dass ein Verkehrsflieger auf Reiseflughöhe mit einen Anstellwinkel von 2-3% fliegt. In der Bildergalerie finden sich einige Bilder, in der der Sitz als Bett zu sehen ist. Die Farbwahl der Kissen und Decke erscheinen etwas eigen, passen aber zur sonstigen Farbidentität von Austrian. Es wird noch eine zweite Position gezeigt: Die Relaxposition. Erscheint mir durch die ebene Fussstütze nicht ganz bequem, ich denke man sitzt besser, wenn man diese manuell leicht anwinkelt. Die Steuerkonsole für den Sitz ist komplett zu sehen und bietet neben den drei voreingestellten Positionen: Start/Landung, Relax und Bett auch eine Teil für die manuelle Ausrichtung sowie Regulierung für die Sitzhärte über Luftkissen. Es lässt sich auch das Licht ansteuern und die Massagefunktion im Sitz aktivieren.


Es werden noch weitere Einzelheiten des Sitzes beschrieben, ich möchte noch auf die Auffälligen und Besonderen eingehen. Gut gefällt mir zum Beispiel das Fach für den Laptop. Unter dem IFE ist ein kleines lederbezogenes Fach für den eigenen Laptop. Ich hoffe, es ist groß genug dimensioniert für 15 Zoll und man sollte auch ein Ipad/Tab/Note 10.1 oder dergleichen hineinstecken können ohne dass es in den Untiefen des Faches verschwindet. Auch sieht man gleich einen Flaschenhalter für zum Beispiel eine kleine Flasche Wasser neben dem IFE. Sehr nützlich und wird in der Animation nicht mal erwähnt. 

Ich denke, dass wird ein sehr solides Produkt werden, möglicherweise sogar das beste im Lufthansakonzern, denn der Sitz ist deutlich besser als LH meiner Meinung nach und das DO&CO Catering sticht auch die Swiss aus. Dann hoffen wir mal auf ein schönes Eröffnungsangebot oder vielleicht ja auch etwas zum 12.12.12...

Grüße

Sonntag, 23. September 2012

CPH-VIE ein Schnitzel für mich bitte

Kurzer Bericht über den Rückflug von Kopenhagen nach Wien. Ich hatte ja für diesen Flug auch die DO&CO à la carte Essen gebucht. Diesmal ein Schnitzel. Das zweite Essen war das Best of Mezze. Aber jetzt von Anfang an.
Fahrt zum Flughafen so leicht und einfach wie selten. Die Metro hat einen hohen Takt und genug Platz für Gepäck ist auch. Preislich vollkommen im Rahmen, so würde ich mir das immer wünschen. Checkin am Schalter ging sehr schnell. Security durften wir die Fastlane nehmen und so waren wir in sehr kurzer Zeit am Gate. Boarding war über einen Finger und schon saßen wir auf unseren Plätzen.
Best of Meze DO&CO à la Carte Essen an Bord von Austrian Airlines
DO&CO Best of Meze
Hühner Schnitzel DO&CO à la Carte Essen an Bord von Austrian Airlines
DO&CO Schnitzel
Nach dem Start hat es leider sehr lange gedauert bis der Service begann und unser Essen dauerte noch länger. Hätte ich doch nur beim 7-eleven noch ein kleines Sandwich gekauft. Hätte, hätte... So waren der Hunger und die Vorfreude dafür umso größer. Beide Essen sahen wirklich hervorragend aus. Das nächste Mal werde ich aber die Fotos nach dem Auspacken knipsen. Das Schnitzel war gut, aber nichts Besonderes. Auf der anderen Seite habe ich auch schon am Boden schlechtere erwischt. Ich bin mir nicht sicher, ob es seine 15€ wert ist. Der Salat und die Nachspeise, sowie das frische Brot waren aber super. Ebenfalls das Best of Mezze. Gut gewürzt und alles sehr frisch. Auf jeden Fall eine Bestellung wert. Nach nun 4 verschiedenen Essen muss ich sagen, dass ich bis jetzt die kalten Speisen deutlich besser fand. Es stehen ja noch einige zur Wahl. Ich hoffe mein nächster Flug mit Austrian ist bald und vielleicht diesmal am Morgen, so dass ich das Frühstück testen kann.
Über den weiteren Flug, die Landung und die Rückfahrt gibt es eigentlich nichts zu erzählen. Der Koffer war schnell da und die nächste S-Bahn kaum 20 Minuten nach Ladung brachte uns nach Wien Mitte.

Jetzt gute Nacht und Grüße

Freitag, 21. September 2012

VIE-CPH und wie man sich Ankommen vorstellt

Mit der S-Bahn zum Flughafen. Schnell den Koffer abgegeben und ab durch die Security. Kurzen Besuch in der Lounge. Leider war die Lounge im Schengenteil sehr voll und laut. Die Zeitungen waren schon sehr ausgesucht und Magazine habe ich nur für mich uninteressante gefunden. Die Essensauswahl war ganz auf Oktoberfest getrimmt. Weißwürste und Brezen und diverse Aufstriche. Eine Suppe mit Einlage gab es auch noch, ich weiß leider nicht mehr welche. 
Am Gate wurde dann berichtet, dass es etwas Verspätung wegen Reinigungsarbeiten geben wird. War aber nicht weiter wild. Etwa 20 Minuten haben wir verloren. Diesmal eine Fingerposition und keine Handgepäckmafia unterwegs, die einem alles abnehmen will. Im Flieger kam dann noch die Durchsage, dass der Flieger aus Kairo komme und besonders schmutzig gewesen wäre. Anschnallen, losrollen, ab zur Startbahn und up in the air.
Service war wie gewohnt. Das Essen war ein kleines Toastsandwich. Für die Flugzeit war es in Ordnung, aber Preis gewinnt man damit keinen. Foto gibt es davon keines.
Der Flug war sehr ereignislos und wir holten noch etwas Zeit auf. In Kopenhagen dann wieder an den Finger und so hatten wir auch keine Rundfahrt über den Flughafen.
Der Flughafen in Kopenhagen hat mir sehr gut gefallen. Auf dem Weg zu den Gepäckbändern befinden sich gleich die Automaten für das U-Bahn Ticket. So kann man die Zeit bis der Koffer kommt gleich mal sinnvoll nutzen. Gepäck kam sehr schnell und der Weg nach draußen war wirklich einfach. Dann nur noch den Schildern nach und man steht an der Station. Die Bahn kommt alle paar Minuten auch abends und in nicht mal 15 Minuten ist man im Zentrum. Genau so sollte es sein. So sieht für mich eine gelungene Anbindung an den Flughafen aus. 
Dann noch kurz ins Strand Hotel eingecheckt und jetzt geht es dann bald ins Bett. Morgen wird viel angeschaut.

Grüße

Donnerstag, 20. September 2012

Vorbereitungen für Kopenhagen laufen...

Nachdem das letzte DO&CO Essen doch recht fein war, habe ich für den Rückflug aus CPH wieder Essen bestellt. Diesmal ein Schnitzel und für die Begleitung das Best Of Meze. Bin schon gespannt, wie das Schnitzel sein wird. 
Online Checkin ist auch schon vollbracht und jetzt nur noch Koffer packen.

Grüße

Montag, 30. Juli 2012

BEG-VIE mit Gewitter, Verspätung und Stromausfall

Die Rückreise mit Austrian von Belgrad nach Wien sollte noch einige kleine Überraschungen bereithalten. Ich war schon sehr gespannt auf das bestellte DO&CO à la Carte Catering. Ich hatte Tapas und die Bento Box bestellt.
Check-in am Flughafen war sehr einfach und schnell. Für FTLs gibt es in Belgrad keinen Loungezugang und so wurden die letzten serbischen Dinar in etwas Wasser investiert. Leider schlug das Wetter sehr stark um und ein Platzregen verhinderte alle Starts und Landungen. Zwischenzeitlich fiel zweimal am gesamten Flughafen der Strom aus inklusive der Vorfeldbeleuchtung. Ob die Lande- bzw. Startbahn auch betroffen waren, kann ich nicht sagen. Unsere Maschine wurde jedenfalls umgeleitet und es zeichnete sich eine längere Verspätung ab. Der Servicedesk hatte keine Ahnung und war eher unkooperativ. In Salamitaktik wurde dann die Verspätung immer verlängert, meist im 10 Minutentakt. Etwa 2 Stunden später sollten wir dann doch wieder in den Gatewartebereich zurück und so gleich war auch schon das "Delivery at Aircraft" Team unterwegs. Sagen wir so viel der Zettel ist noch am Gate in die "канта за смеће" gewandert. Beim Einsteigen keine Probleme und der Trolley hat super in die Bins gepasst, diese waren übrigens vergleichbar leer wie am Hinflug
Kurz vor dem Start wurden noch die bestellten Essen abgefragt, da wohl die Sitznummern nicht richtig weitergeleitet wurden. Neben uns hatten noch drei weitere Passagiere ein Essen bestellt.
Tapas Menü von DO&CO an Board des Austrian Fluges Belgrad nach Wien
DO&CO Tapas Menü
Bento Box von DO&CO auf dem Austrian Flug von Belgrad nach Wien
DO&CO Bento Box
Dann endlich hoben wir ab und nach endloser Wolkendecke mit etwas Ruckeln und Wackeln wurde es endlich Zeit für den Service. Die à la Carte Essen werden zu erst verteilt und dadurch das auch eine kleine Flasche Wasser auf dem Tablett liegt, kann man schon speisen, bevor der Getränkewagen an einem vorbeikommt. Die beiden Essen waren sehr lecker, besonders das frische Gebäck hat mir sehr zugesagt. Es war gut gewürzt, die Zutaten waren frisch und hochwertig. Ich würde sagen das Essen ist besser als so manches Businessclass Essen und ist definitiv sein Geld wert. Ich bin schon stark am überlegen, ob ich für Kopenhagen wieder eines bestellen soll. Vielleicht probiere ich dann mal ein warmes Gericht.

Grüße

BAH - Beograd Art Hotel

Als Hotel hatte ich das BAH - Beograd ART Hotel rausgesucht. Es liegt sehr zentral direkt in der Shoppingstraße und sah auf den Bildern im Internet sehr gut aus. Der Zimmerpreis von knapp 90 € inklusive Frühstück war auch in Ordnung und so hatte ich schnell zu geschlagen. Meine Rate war voll flexibel und so wäre eine kurzfristige Stornierung möglich gewesen. Jetzt aber zum Hotel.
Durch die Lage in der Fussgängerzone ist kein direkter Verkehrszugang möglich, aber der Weg zur nächsten Straße sind wirklich nur ein paar Meter. Von außen sieht das Hotel schick und modern aus, aber eher unauffällig.
Fassade des Beograd Art Hotels
Außenansicht Beograd Art Hotel
Die Rezeption war super freundlich und hat sich sehr viel Mühe mit uns gegeben. Eigentlich hatten wir nur noch nach einem kleinen Stadtplan gefragt und uns wurde die ganze Stadt kurz erklärt und ein paar schöne Spots auf der Karte eingekreist und beschrieben. 
Blick auf das Bett im Beograd Art Hotel
Zimmer im BAH
Das Zimmer ist groß genug und bietet alle Annehmlichkeiten, die ich mir für 4 Sterne erwarte. Die Einrichtung ist modern und wird der Bezeichnung Art Hotel eigentlich gerecht. Das Bad war super sauber und vollkommen in Ordnung, leider ist die Türe aus Milchglas und schließt nicht geräuschdicht ab. Die Dusche war in meinem Zimmer etwas dunkel, da sie sich in einer Ecke befand und darüber kein Deckenspot. 
Genächtigt habe ich im Bett sehr gut und da mein Zimmer rückseitig war, konnte man ohne Probleme mit offenem Fenster schlafen. Ich kann nicht sagen, ob es mit Blick auf die Füßgängerzone auch möglich gewesen wäre, aber es steht eine Klimaanlage zur Kühlung zur Verfügung.
Badezimmer im Beograd Art Hotel
Badezimmer
Das inkludierte Frühstück war von der Auswahl etwas klein, aber die angebotenen Speisen waren sehr lecker. Es gab eine große Wurst und Käseplatte, aber auch Rührei, gebratenes Gemüse und viele weitere Sachen. Gut gefallen haben mir die frischen Pitas. Einziger Kritikpunkt ist der Café, der aus einem normalen  Kantinenautomaten kommt, auch wenn man ihn beim Personal ordert. Für mich ein Nogo. Das Personal im Frühstücksbereich war sehr freundlich und es war nie viel los, aber bei insgesamt um die 50 Zimmer auch nicht sehr verwunderlich.
Gratis Apfel und Wasser im Zimmer des Beograd Art Hotels
Complimentaries
Checkout ist um 11 Uhr und auf Nachfrage wohl ein late checkout möglich, aber wohl nur bei entsprechender Buchungslage. Die Aufbewahrung von Gepäck ist kein Problem.
Ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen und würde das Hotel jederzeit wieder buchen. Hier noch der direkte Link zum Hotel.
Und bevor ich es vergesse Internet auf dem Zimmer per Kabel war gratis und im Restaurantbereich auch per WLAN.

Grüße

Freitag, 27. Juli 2012

VIE-BEG und Handgepäckweitwerfen

Heute stand mein Flug von Wien nach Belgrad an. Meinen Koffer geschnappt und ab mit der S-Bahn zum Flughafen. Schnell meine Bordkarte am Checkin geholt und zur Sicherheit. Ein netter Austrianmitarbeiter stand mit Waage und Größenkontrolle bereit und hat alle Handgepäcksstücke kontrolliert, meines hätte er wohl auch gerne kontrolliert, aber er war so beschäftigt und die Fastlane so leer.
Nach der Ausreise kurz die Lounge besucht. Es waren etwa 5 Leute dort und damit tote Hose. Etwas Zeitung gelesen und die schöne Aussicht aufs Vorfeld genossen. 
Gemütlicher Aufenthalt in der Business Lounge am Flughafen in Wien
Blick auf das Vorfeld aus der
Business Class Lounge in Wien
Kurz vor dem Boarding war ich dann am Gate und durfte eine weitere kleine Passkontrolle über mich ergehen lassen. Der Flug war überbucht und somit bestand die Chance auf 250 € und einen späteren Flug, die ich aber nicht wahrnahm. Beim Einsteigen wurde meinem Trolley noch ein "Delivery at Aircraft" Tag verliehen und nach meinen heutigen Erlebnissen weiß ich, dass ich ihn in Zukunft immer wieder abmachen werde, aber dazu später mehr. Eine kurze Busfahrt später, stand ich also vor unserer Dash, die uns nach Belgrad bringen sollte. Natürlich gibt es keinen Wagen für das Delivery at Aircraft. Einige stellten es einfach am Boden ab und andere nahmen es mit rein. Also versuchte ich auch mein Glück, aber die FA war davon nicht sehr erfreut und kassierte meinen Trolley ein. Das war das letzte Mal, dass ich meinen neuen Trolley ohne Macken und Kratzer gesehen ab. Hier übrigens die Beladung der Overheadbins. Wie man sieht so voll, dass sie kaum zugehen...
Fast leere Gepäckfächer auf dem Flug nach Belgrad
Leere Gepäckfächer
Die andere Seite sah übrigens genauso aus und auch die nächsten 5-6 Fächer nach hinten. Ich wäre ja sogar bereit gewesen auf meinen Fussraum zu verzichten, aber keine Chance.
Flug war dann ohne weitere Vorkommnisse, außer einer kleinen Diskussion meiner Nachbarn mit der FA über das Handgepäck bzw. Delivery at Aircraft und das sah etwa so aus:

Passagier: But it is personal luggage and I want it next to me.
FA: No, you can't keep it. It is a rule.
PA: My luggage fits all rules (Meines übrigens auch)
FA: You will get it in Belgrade at the Aircraft
PA: In Belgrade at the belt?
FA: No, directly next to the plane.
PA: For sure?
FA: Yes, of course (das hätte sie besser nicht gesagt)

Apfel als Verpflegung auf dem Austrian Flug von Wien nach Belgrad
Economy Essen auf VIE nach BEG
Ach ja ein Foto vom kargen Mal gibt es natürlich auch noch.
Der Apfel war eigentlich sehr gut und es hätte auch andere Getränke gegeben. Die Alternative wäre eine Mannerschnitte gewesen. Für etwa eine Stunde und 20 Minuten Flugzeit kann man damit zufrieden sein, finde ich.
Die Landung in Belgrad war pünktlich und nun nimmt die Geschichte ihre Wendung. Als einer der Ersten verlasse ich den Flieger und sehe vor mit zwei Busse. Einen für die vordere Treppe und eine für die hintere. Der Gepäckraum ist bei einer Dash hinten und knapp unter dem Flügel steht der gelbe Wagen, auf den normalerweise nun das Handgepäck landen sollte. Die Leute vor mir gehen auf diesen Wagen zu, werden aber rüde zurückgepfiffen, da sie nicht unter dem Flügel laufen dürfen. Sicherheit geht vor, verstehe ich absolut und da ich weiß, dass man normalerweise nicht unter dem Flügel laufen darf, wähle ich meine Laufroute bewusst weit außen und stelle mich neben den Wagen. Mir wird bedeutet in den Bus zu steigen, doch ich zeige auf den Wagen und gebe zu verstehen, dass ich auf meinen Trolley warte. Mittlerweile hat der ground staff die Gepäckklappe geöffnet und ein Mitarbeiter klettert in das Flugzeit. In den Gepäckraum. Er steht auf den Gepäckstücken im Gepäckraum. Unter anderem auf Handgepäcksstücken. Das Ausladen läuft so: Er hebt einen Koffer der klein ausschaut hoch und wenn kein Tag dran ist wirft er ihn nach rechts weiter in den Gepäckraum und falls es sich um Handgepäck handelt, dann wirft er und ja richtiges werfen das Gepäckstück nach draußen. Der Kollege draußen fängt das Handgepäck und setzt es mit ordentlich Schwung auf das Vorfeld. Die Koffer werden aber nicht zum Wagen gebracht, sondern einfach neben der hintern Tür stehen gelassen. Passagiere, die hinten aussteigen nehmen also gleich ihre Koffer mit und gehen Richtung Bus. Ich mach mich also auf dem Weg vom Bus zur hinteren Türe. Ich komme gerade noch so davon, doch der "Flügelwächter" ist bereits zur Stelle und lässt nach mir keinen mehr vorbei. Hinter mir stand übrigens der Passagier aus dem Gespräch mit der FA. Ich sehe also wie mein Koffer gerade durch die Luft fliegt und unsanft neben meinen Füßen landet. Ist ja nicht so, als transportiert man im Handgepäck wichtige und empfindliche Dinge. Mein Foto von der Ausladeaktion ist leider nicht sehr gut geworden, trotzdem möchte ich es hier teilen. 
Ausladen der Handgepäckstücke auf dem Vorfeld in Belgrad
Handgepäck wird
ausgeladen
Ich steige dann mit Handgepäck in den Bus und sehe noch, wie der Flügelwächter alle übrigen Passagiere zu den Bussen schickt ohne ihr Handgepäck. Wo es dann gelandet ist und wer es wie wiederbekommen hat, weiß ich nicht. Mein Koffer hat auf jeden Fall eine Macke und mehrere Kratzer.  Laptop usw. waren aber zum Glück noch in einem Stück. Ärgerlich sind die kleinen Schäden beim ersten Flug trotzdem und wenn es kein Geschenk gewesen wäre, dann hätte ich mich sicher beschwert. Die Story hätte mir der Lost&Found Counter aber wahrscheinlich nicht abgenommen.
Mit dem Bus ging es dann in die Stadt und hier geht es mit dem Hotelbericht weiter.

Grüße